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…ein Film der aus allen Rastern herausfällt

Freitag, 16. Juli 2010

Aus der Laudatio zum Filmbeitrag “Weg” beim GosCar-Festival 2003

[...]Ein Film der ausgesprochen ungewöhnlich ist, der uns begeistert und staunen lässt, ein Film der aus allen Rastern herausfällt der uns auch ein wenig verwirrt weil er spontan anrührt dann muss eine Jury sofort reagieren und so auch beim Goscar. Das gleich auszuzeichnende Werk hat Bürgermeister Lange und die Jury spontan dazu veranlasst einen Sonderpreis einzurichten , den Sonderpreis des Bürgermeisters, es ist ein Film der in seiner Optik die Kraft die Ästhetik berührender Autorenfilme bietet ein Film der die Stadt oder besser die Stadtlandschaft in wirklich neuen Stadtansichten präsentiert ein Film der dem Betrachter Raum für eigene Deutungen lässt und vor allen Dingen ein Film der die Gocher Menschen in hoch emotionaler Weise in den Focus stellt. Mit dem Sonderpreis des Bürgermeisters würdigt die Jury einen Film der uns eindrucksvoll die Kraft der grossen Bilder und die Qualität des Mediums vermittelt.[...]

Laudatio zum Film WEG 2003 from Berni Lux on Vimeo.

Das kleine Licht…

Mittwoch, 16. Dezember 2009

Das kleine Licht…
Das künstlerische Treiben des jungen Niederrheiners verdient mehr als ein halbherziges Schmunzeln… Denn obwohl der berufene Keramiker mit seiner Lichtkunst auch zur Aufhellung der Gesichtszüge des Betrachtenden beiträgt, ist das nicht sein eigentliches Anliegen. Mit seinen Lichtinstallationen unter freiem Himmel will er nicht nur einen Eingriff in die Natur vornehmen, sondern die ausgewählten Landschaften gleichermaßen in einem noch nicht gesehenen Licht erstrahlen lassen. Der Betrachtende wird irritiert und zum Hinschauen animiert. Seit mehrerenJahren widmet der Künstler einen großen Teil seines kreativen Schaffens dem Licht. Zunehmend will der Künstler in seinen neuen Projekten den Zuschauenden in seine Lichtspiele als interaktives Moment integrieren. Mögliche Kommunikationsformen zwischen Licht und Bewegung bilden daher den derzeitigen Schwerpunkt. Es geht darum, einen Raum für synästhetisches Erleben zu schaffen. Die Lichtinstallationen sollen nicht in sich geschlossen bleiben, bilden kein isoliertes Territorium. Licht und Landschaft bilden gleichsam den Kontext und die Kulisse für den Akt des Betrachtenden, sich dieser Kunst zu nähern, sich mit ihr auseinanderzusetzen und wieder zu entfernen. Und wenn man meint, in dieser Kunst Anklänge an bereits Gesehenes, Bekanntes zu entdecken, so wird es wohl bei vagen Affinitäten bleiben, denn dieses Raumempfinden, diese Größenordnung und diese Kontexturierung sind neu. Es geht nicht nur um die technischen Möglichkeiten und Dimensionen, sondern um ein Gesamtschauspiel. Bernd Deckers ist ebenso wenig ein kleines Licht wie seine künstlerischen Projekte.

Dr.phil Kramer

Stationen

Montag, 4. Mai 2009

1974 Geboren als fünfter Sohn einer Gocher Großfamilie
1986 – 1987 Schüler von F.J. van der Grinten/Gaesdonck
1996 – 1998 Arbeitet für Christel Lechner/Witten
07.12.2002 Atelier-Eröffnungsausstellung /Goch
05.01.2003 Ausstellung im Kaffeehaus/Witten
01.06.2003 Atelier-Ausstellung
26.07.2003 Präsentation der „Interaktiven Baustelle“ in Weeze
23.09.2003 GoScar-Ausstellung/Goch
26.09.2003 Sonderpreis des Bürgermeisters der Stadt Goch für den Filmbeitrag “Weg” im Rahmen der GoScar Aktionstage

06.06.2004 Atelier-Ausstellung
21.11.2004 Präsentation des Lichtobjekts POSITRON 1.02
30.01.2005 Veröffentlichung des Films “…..deine Anmut!”
03.04.2005 Präsentation des Lichtobjekts POSITRON 2.05
10.07.2005 Ausstellung “Anne & die Betonköpfe”
01.09.2005 Präsentation des Lichtobjekts POSITRON 2.07
01.12.2005 Bitmap-Projekt in Weeze
15.01.2006 Veröffentlichung des Films videotaped
21.07.2006 Installation & Präsentation von CorpusLux
16.02.2006 Veröffentlichung des Films “splatter”
17.07.2008 Veröffentlichung des Films “unscharfe Mengen”
02.05.2009 Veröffentlichung des Projekts “Ich-Avatar”
01.10.2009 Präsentation der Lichtinstallation “Minimal invasiver Lichteingriff”
05.04.2010 Veröffentlichung des Films “Goodbye Stimuli”
17.07.2010 Ausstellung “Muse.Um 2010″