Das durch extreme Umbaumaßnahmen betroffene Museum Schloß Moyland durch Frau Dr. Paust , verbunden mit dem irreversiblen Rückbau der “Moyländer Hängung” veranlasst Berni Lux einen Abgesang auf die für Ihn sehr inspirierende Präsentationsform zu verfassen. Hier zu sehen: Goodbye Stimuli
Für Interessierte
Der O-Ton der Website www.moyland.de zum Betrachtungsgegenstand
[...]Unverkennbar für die Präsentation der Kunstwerke im Museum Schloss Moyland ist die “Moyländer Hängung”. Rahmen an Rahmen hängen die Bildwerke an den Wänden und dicht an dicht stehen die Skulpturen im Skulpturenkeller. Gleichberechtigt und unprätentiös sind die Werke der Kunst und dem Urteil des Betrachters verpflichtet. Diese komprimierte Präsentation entspricht der Ausstellungspraxis der Brüder van der Grinten seit ihren ersten Ausstellungen in Kranenburg, z.B. 1963 in der Ausstellung “Josef Beuys Fluxus”, und verdeutlicht den privaten und persönlich geprägten Ursprung dieser Sammlung.Die von den beiden Sammlern geprägte “Moyländer Hängung” bezieht sich auf eine lange Tradition der Kunstpräsentation in barocken Gemäldegalerien, etwa im Palazzo Pitti in Florenz oder der Ermitage in St. Petersburg.[...]
Update vom 4.April 2010: Eine aktuelle Druckvorlage zum Projekt >Ich-Avatar< gibt esHIER!
2.April 2009
Das Konzept von Ich-Avatar beschäftigt sich mit Umkehrung von Begrifflichkeiten des Internets in das reale Leben. Anhand eines lebensgroßen Berni Lux-Avatars können die Rezipienten sich im realen Leben vertreten lassen.
Projekt-Fotos werden gerne zur Veröffentlichung auf dieser Seite per Mail entgegengenommen.
Der durch politischen Unwillen & finanzieller Fehlkaklkulation missgestaltete Weezer Marktplatz erhält durch Berni Lux` Konzept “babilim 4.03″ wieder neues Leben. Die derzeitige Verwendung als öffentliche Hundetoilette trägt zur Schau wie wichtig der politischen Landschaft dieses Thema ist.
“babilim 4.03″ als begehbares Lichtobjekt geplant, soll wieder Menschen in das Zentrum der Gemeinde rücken.
Teile des Konzept, welches an den Bürgermeister und verschiedene Gremien gesandt wurde, sind weiter unten zu sehen. Selbst auf eine direkte Ansprache der beiden stärksten Parteien vor Ort blieb das Thema unter dem Deckel. Da sich nach inoffiziellen Informationen bis 2009 in dieser Sache nichts tut, bleibt auch hier nur das Warten…….
UPDATE vom5:Januar2010 In Form von INGENIEURBÜRO DIPL.-ING. H. VÖSSING hat sich die Gemeinde Weeze Rat eingeholt und lässt sich den Cyriakusplatz in einen Parkplatz mit Sitzmöglichkeit und Wasserspielen verwandeln. Wir finden es verständlich, dass aufgrund Spargründen eine “sehr hygienische” Lösung für den Marktplatz gewählt wurde, bedauern aber zutiefst diesen sehr einfallslosen, und PKW-freundlichen Umbau. Ein bisschen mehr kreatives Feingefühl hätte Firma Vössing gutgetan. Schade, aber Berni Lux wird sich anderswo gewinnbringend einsetzen.
Früher eine Disziplin von Pablo Picasso, perfektioniert durch Heinrich Heidersberger mit seinem Rhytmographen und heute im Deutschen “Light Drawing” der letzte Schrei , wobei jeder halbwegsbegabte mit LEDs und Zeitverzögerung nette Bilder zaubert, bei Berni Lux schon seit mehreren Jahren ein wichtiges, Unmengen von Geld verschlingendes Projekt.
Mithilfe eines umgebauten, programmierbaren Roboterarms werden phantastische Linien und Winkel auf den CCD gezeichnet. Der Weg lässt, Heidersberger Errungenschaften wohl geachtet, in eine andere Richtung gehen : Zum räumlichen Objekt, wie die die Photographie dem bewegten Filmbild den Weg geebnet hat, dem räumlichen Bewegtbild entgegen.
Zu kaufen: Hier
Drei Jahre hintereinander wurden diese Türmchen auf dem berühmten Moyländer Weihnachtsmarkt live vor Publikum im Rakuofen gefertigt.
Die Türmchen gibt`s in den unterschiedlichsten Farben, zwischen weiß,blau,violett, türkis,kupfer,iris ist alles dabei. Wer Raku kennt weiß das jedes Türmchen handgemacht und ein Unikat ist. Die Höhe beträgt ca. 10 – 12 cm , der Durchmesser ca.6- 8 cm. Pressebericht: Hier
Vom 1.Oktober 2009 bis zum 19.Oktober 2009 leuchtete der von Berni Lux geschaffene Minimal invasive Lichteingriff auf einem Feld in Louisendorf in Bedburg-Hau.
Die Hauptsichtachse bildete in dieser Installation die Alte Bahn, wenn auch die Lichter von den übrigen Seiten von der Imigstraße, Hauptstraße und Moyländerstraße einsehbar waren. Die genauen Koordinaten finden Sie hier.
Fünf geschaltete LED-Leuchtgloben bildeten den Kern dieser Installation, welche des Nachts begannen in einem inneren Rhytmus zu leuchten.
Die Struktur des Gesamtaufbaus lässt Affinitäten zu vergangenen Lux`schen Lichtinstallationen erkennen, die Spanne der sich ändernden Zustände bildet jedoch die größten Abgrenzung. Wichtig im Gesamtkonzept war die Implementierung der Installation zum Lux`schen Theorem des Nobohem`.
Die von Bernilux entworfenen Kulturflicken dienen dazu schadhafte oder unvollständige Teile von Kulturgut zu “flicken”. Für den Anwender bedeutet das: Überall dort wo durch unsachgemäßen Gebrauch, unvollständige Darstellung oder abgenutzte Kulturgüter eine Reparatur sinnvoll erscheint .
Die “komplexe Gesamtheit aller menschlicher Leistungen” kann nur von einer breiten Volksbewegung erbracht werden, der Ausruf nach Verbesserung in diesem Sinne also auch.
Der Kulturflicken als Aufruf ist eine Aktion zur Einbeziehung aller Menschen als kulturschaffendes Wesen aktiv zu werden. Um die Schwelle dieses Aufrufes zu senken bedient sich Bernilux der Methode der Streetart, insbesondere der Stickerkunst.
Der Sticker besteht aus Gummi/Lack , ist etwa 4x 8 cm groß, und wurde in einer Serie von 1000 Stück händisch hergestellt & signiert. Die Rückseite wurde mit Klebefolie ausgestattet die an Streetart-üblichen Gegenständen hält.
Wie ein Statement des Raums stehen die weissen Gipsplastiken des Moyländer Künstlers dem Betrachter gegenüber -obwohl “stehen” die Raumlage nicht treffend beschreibt.
Auf kleinen Vorsprüngen und Kanten balancieren die Lux`schen Quaderperioden, in der Spähre zwischen Abstoßung und Erdanziehung. Wenig raumgreifend aber streng den Raum definierend dirigieren sie unsere Augen von Kante zu Kante nur um die Frage nach dem “Dazwischen” zu stellen. Im Grunde stellt der Künstler die “Fortführung eines kubischen Gedankens” zur Schau und so, wie es Lux mit seiner Gestaltfreude gelingt diese Werke in
seiner Skalierung und Form weiterzuentwickeln , dürfen wir uns auf die Früchte weiterer Arbeiten freuen.
Die Inhalte dieses Projekts lassen sich aufgrund seiner Natur nur wage umzeichnen. Generell gilt es für Berni Lux im Projekt Fnord den Link zwischen den Oberbegriffen Mindfuck/Guerilla/Kunst zu schärfen. Der Künstler arbeitet nach eigenen Angaben bereits erfolgreich an verschiedenen Aktionen, deren erste Ergebnisse im 2.Quartal 2010 hier zu sehen sind.
Da der Winter erfahrungsgemäß die Zeit für “Heimarbeit” ist können wir an dieser Stelle die letzten Entwicklungen vorstellen.
Im Großen handelt es sich, aufgrund ihrer zeitnahen Entwicklung, um einen Dreiklang elektrifizierter Denkhilfen, trotzdem kann jedes Objekt für sich alleine stehen.
Richtungsgeber I/O
Eine Lomographie mit Hintergrundlaufschrift.
Zentraldenker 2.1
Die zweite Version des Zentraldenkers mit verbesserter optischer Hilfe. Zusätzlich wurden überflüssige Elemente der Vorgängerversionen entfernt.
Mindfucker 1.01
Ein tragbares optisches Gerät zur Gehirnmanipulation. Die Frequenz der RGB-Anwendung lässt sich stufenlos regeln.
Funktioniert zur Zeit noch mit 230V/50kHz.
Das aus dem japanischen Kata abgeleitete Kera Kataist eine , von Berni Lux geschöpfte , stetig wiederkehrende Form der keramischen Formgebung.
Berni Lux experimentiert seit mehreren Monaten an einer geeigneten Prozedur um den 10 x 10 x 10 cm Würfeln ein Äußerstes an Formgebung abzugewinnen.
Die gewonnenen Keramiken zeigen ein sehr schönes Muster an Kraft und Impulsivität.
In der Brenntechnik des Raku zwar sehr diffizil zu fertigen, gelangen diese Stücke letztendlich zu einer vollendeten Ausstrahlung.
Die Konsequenzen die aus den Installationen der POSITRON-Reihe hervorgingen ließen am Ende der Gedankenkette nur einen Schluß zu und somit blieben die Planungen für Positron 3.01 und 3.02 im Konzeptstadium.
Finanzielle Mittel für dieses Projekt ließen sich nicht finden und so schlummert dieses Projekt bis seine Zeit gekommen ist.
Hier Auszüge aus diesen Planungen.
[...] POSITRON 3.01 besteht aus 16 weißen Kuben die im Raster 4 x 4 die auf einer ebenen Fläche platziert sind. …in seinem Inneren eine schaltbare Beleuchtung, die den Kubus in einem weißen Licht gleichmäßig leuchten lässt. ….. begehbare Gänge entstehen, in dessen Boden ich Schalter platzieren kann, welche die Steuerung der Kuben ansprechen.
[...]begehbare Lichtmatrix zu schaffen, ….. kompletten Lichtinstallation knapp 13m x 13m in der Grundfläche betragen. … weißem Kunststoffmaterial gebaut und tragen in ihrem Inneren die erforderliche Technik um das komplette Objekt zu beleuchten und deren Leuchtverhalten zu … Koordinaten erzeugen eine Raum der wiederum Teil eines weiteren Raumes ist …etc.
[...]POSITRON 3.02 Erfahrungen aus den Experimenten zu POSITRON 2.07 machen eine Überarbeitung von POSITRON 3.01 nötig. Der gezielte Einsatz von steuerbaren Farbwechsellampen erweitert die Möglichkeiten in punkto Variabilität und Interaktion für den Betrachter enorm. Welche Folgen diese Änderungen am Steuerungsapparat und den Kosten haben ist z.Zt. nicht überschaubar.
Die Farben von Positron 2.05 und der Kommunikationsautomat von Positron 1.02 in einem Kubus vereint fand der Betrachter im September 2005 in Goch.
Ausgestattet mit Sensortechnik veränderte der Leuchtkubus Positron 2.05 je nach Geräuschpegel, Lichtintensität, Temperatur und Menge der Betrachter seine Farbe.
Die auch Leuchtturm getaufte Installation Positron leuchtete im Jahre 2005 für 12 Monate in Weeze. Aus 30qm extrudierter Doppelstegplatte war Positron 2.05 mit seinen 5 metern eine weithin sichtbare Landmarke.
Die Lichtinstallation Positron 1.02, bestehend aus 8 vier meter hohen gesteuerten Leuchtkörpern, war in der Thematik Automatenkommunikation für die Gocher Bevölkerung eine große, wenn auch selten verstandene, Bereicherung. Sie diente als Vorlage für weitere Projekte mit dem Namen Positron.
Die Installation Corpus Lux leuchtete für 24 Stunden auf dem Gelände des Gut Graefenthal bei Goch im Rahmen einer großen Sommerfestivität 2006. Geschätzte 4000 Menschen feierten im Schein der leuchtenden Körper. Den Zeitungsbericht gibt es HIER
Als interkulturelles, demokratisches Projekt konzeptioniert lädt die Interaktive Baustelle jeden Weezer Bürger zur Partizipation auf. Auf dem Gelände der offenen Jugeneinrichtung der Gemeinde Weeze wartet die Installation aus Stahl & Beton auf Vervollständigung.
Schlagworte:Installation Veröffentlicht in Werk | Kommentare geschlossen
Ein großartiger Kurzfilm über die Beziehung von Menschen & Gewalt. Ein großer Dank gehört an dieser Stelle der Band JORMUNDGARD aus Krefeld die großzügierweise Sequenzen des Albums “Product of Society” beigesteuert haben. Zu sehen gibt es den Film HIER.
Von 2004 bis 2005 dauerten die Dreharbeiten an dem Kurzfilm “…..deine Anmut!” bei dessen Realisierung konzeptionell möglichst viele Weezer Bürger teilnehmen sollten um aus dem Drehbuch ein demokratisches Werk zu machen. Viele Menschen, sogar der Weezer Bürgermeister Franken beteiligten sich an diesem Projekt.
Zu sehen gibt es den Film HIER
Mit dem Film WEG verarbeitete Berni Lux seinen Ortswechsel zurück an den Niederrhein. Eingereicht beim Gocher Kurzfilmwettbewerb 2003 erwirbt dieser Film den mit 500€ dotierten Sonderpreis des Bürgermeisters.
In einer vom Autor genehmigten Neufassung HIER zu sehen.
Mit der Reihe Warum bin ich so schwarz? ensteht der Bruch der die Reihe Farbfelder – Problemzonen beendete und Berni Lux eine tiefe Schaffenskrise bescherte.
Farbfelder – Problemzonen war von 1999 bis 2006 eine sehr erfolgreiche Reihe von Gemälden. Im Format von bis zu 1qm spielte sich auf der Leinwand alles ab was Berni Lux in der Thematik Menschheit/Menschtum verarbeiten konnte. Zahlreiche Auftragsarbeiten aus dieser Reihe verschönern nun die Wohnzimmer deutscher Neubaugebiete.
Farbfelder – Problemzonen
Acryl auf Leinwand
1999 bis 2006
Schlagworte:Acryl, Leinwand Veröffentlicht in Werk | Kommentare geschlossen
Diese farbigen Plastiken entstanden durch die Experimente im Themenfeld des Charakter-Design. Glasfaserbeton schien die geeignetste Materialvariante, wenn auch mit Polyurethan geforscht wurde; aber diese Versuchreihe aufgrund der hohen Kosten leider eingestellt werden musste.